Über mich

Was erwartet man, wenn man auf "Über mich" klickt? Denkt ihr etwa an die harten, trockenen Fakten? Gut, mit diesen kann ich gerne dienen:

Mein Name ist Lukas Bayer, ich wurde 1997 geboren, lebe in der wunderschönen Vorderpfalz und studiere derzeit Mathematik und Informatik auf Lehramt in Kaiserslautern.

 

Oder erwartet ihr eher irgendeine ausgefallene Umschreibung meiner Arbeit als Autor, die möglichst viele Einblicke in das bietet, was ich so in meiner Freizeit schreibe? Auch das liefer ich euch mit Freuden:

Das Schreiben begleitet mich schon seit etlichen Jahren, wenn ich so an einige frühe Gedichte denke, jedoch ist das Schreiben von Büchern erst seit meinem vierzehnten Lebensjahr eine Leidenschaft von mir. Das Basteln von Welten, das Erfinden von Charakteren und Völkern, die ganzen Kulturen, die sich dabei entwickeln... bei all der Tiefgründigkeit, die Fantasywelten bieten, findet sich eine Geschichte schon fast von alleine. Aber das ist auch schon meistens das Problem...
Wenn man seine Charakter einmal gut genug kennen gelernt hat und ihr Wesen versteht, verliert man jegliche Kontrolle über die Geschichte. Sicher, den Anfang hatte man sich irgendwann einmal ausgedacht, aber ab einem gewissen Punkt steht sowieso bereits fest, wie sich die Charaktere entscheiden würden. Sei es in frühen Schreibversuchen oder jetzt bei "Kado" - wenn ich schreibe, habe ich manchmal das Gefühl, dass die Charaktere wie kleine Stimmen in meinem Kopf herumschwirren. Und da ich sie so gut kenne, kann ich euch auch aus erster Hand sagen: Sie sind verdammt nervig!

Wenn ich auf "Über mich" klicke erwarte ich beides. Ich will wissen, wer hinter dem Buch steckt und was ihn genau bewegt. Und ich möchte noch einen kleinen Funken Persönlichkeit finden - sei es ein wenig Humor oder etwas ausgefallenes. Nun denn, euch sei hiermit mein Funke präsentiert.

Es sagt ein altes Sprichwort,
die Feder ist mächtiger als das Schwert,
und ja, an so manchem Ort,
hat das geschriebene Wort,
einen nicht zu unterschätzenden Wert.

 

Doch sei am Rande gesagt,
dass die Feder auch einen Feind besitzt,
gegen ihn zu kämpfen wagt
sich keiner, wie man so sagt,
denn vor ihm ist keiner wirklich beschützt.

 

Er ist in Wahrheit eine Sie,
des Autors größte Nemesis
man nennt sie auch Ohrtokrafi,
doch ob sie wohl auch richtig is?